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Rasterdaten

Geodaten als Gitter von Zellen, jede mit einem Wert. Geeignet für kontinuierliche Größen wie Temperatur, Höhe oder Bodenbedeckung.

Rasterdaten stellen Raum als regelmäßiges Gitter von Zellen dar, jede mit einem Wert. Sie sind das Gegenstück zu Vektordaten, die Dinge als Punkte, Linien und Polygone darstellen. Wo Vektor zu Objekten mit Kanten passt, also Gebäude, Straße, Stadtteilgrenze, passt Raster zu Größen, die kontinuierlich variieren und keine natürlichen Kanten haben: Temperatur, Höhe, Niederschlag, Bodenbedeckung.

Satellitenbilder und Sensorprodukte liegen als Raster vor, weshalb Rasterarbeit und Fernerkundung meist zusammengehören. Die Auflösung, also die Größe einer Zelle am Boden, legt fest, was sichtbar ist und was nicht. Eine Zelle von 1.000 Metern beschreibt eine Region, eine von 10 Metern ein Quartier, und keine Nachbearbeitung stellt Details her, die die Auflösung nie erfasst hat.

Die meisten Analysen mischen beides. Ein Raster der Oberflächentemperatur wird brauchbar, wenn es auf Vektorflächen zusammengefasst oder an Vektorpunkten ausgelesen wird. In diesem Schritt, dem Wechsel zwischen Gitter und Objekt, stecken die Annahmen: ein Mittelwert über einen Stadtteil kann genau die heiße Straße verdecken, die zur Frage geführt hat.