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Konnektivität

Wie gut die Wege eines Netzes miteinander verbunden sind. Höhere Weg- und Knotendichte bedeutet höhere Konnektivität und kürzere tatsächliche Wege.

Konnektivität beschreibt, wie gut die Wege eines Netzes miteinander verbunden sind. Die üblichen Maße sind Wegedichte und Knotendichte: viele kurze Blöcke mit vielen Kreuzungen bedeuten hohe Konnektivität, lange Blöcke und Sackgassen bedeuten geringe Konnektivität, auch wenn die Straßen selbst einwandfrei sind.

Sie entscheidet über den Abstand zwischen Luftlinie und tatsächlicher Reisezeit. Die Haupthindernisse sind die großen: Flüsse, Eisenbahnlinien und Autobahnen, die zwei Orte dreihundert Meter voneinander entfernt zu Fuß zwanzig Minuten auseinanderlegen können. Sackgassenstrukturen tun dasselbe im Kleinen, dafür immer wieder.

Am stärksten wirkt Konnektivität auf Fuß- und Radverkehr, weil diese Verkehrsarten Umwege bemerken. Wer Auto fährt, nimmt einen zusätzlichen Kilometer kaum wahr. Wer zu Fuß geht, schon, und ein Umweg, der den Weg verdoppelt, führt oft dazu, dass der Weg entfällt. Deshalb ist die Konnektivitätsanalyse ein Kernbestandteil der Planung für aktive Mobilität und ein eigener Erreichbarkeitsindikator, nicht nur eine Eingangsgröße.