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Choroplethenkarte

Eine Karte, die Flächen nach dem Wert einer Kennzahl einfärbt. Dunklere Farben stehen für höhere Werte, geeignet für Anteile und Dichten.

Eine Choroplethenkarte färbt vorgegebene Flächen, etwa Stadtteile, Postleitzahlgebiete oder Zensuszellen, nach dem Wert einer Kennzahl ein. Die Farbe trägt die Zahl, das Muster ist also sichtbar, bevor eine einzige Beschriftung gelesen wird.

Die wichtigste Regel: eine Choroplethenkarte zeigt einen Anteil oder eine Dichte, keine absolute Anzahl. Eine Karte der Einwohnerzahl je Stadtteil zeigt vor allem, welche Stadtteile groß sind. Eine Karte der Einwohner je Quadratkilometer sagt etwas über die Orte selbst aus. Das gilt für jede Anzahl: erst durch Bevölkerung, Fläche oder Haushalte teilen, dann kartieren.

Die zweite Entscheidung ist die Klassifizierung. Dieselben Daten, aufgeteilt in gleiche Intervalle, Quantile oder natürliche Unterbrechungen, ergeben drei Karten mit drei verschiedenen Aussagen, und alle drei sind fachlich korrekt. Die gewählte Methode gehört deshalb genannt, und sie sollte zur Fragestellung passen und nicht zum stärksten Bild.

Die Quantil-Klassifizierung ist eine dieser drei Methoden: die Daten werden in Gruppen mit jeweils gleich vielen Flächen aufgeteilt.